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  Fragen rund um die Tank- und Behältertechnik


Hier haben wir für Sie die am häufigst auftretenden Fragen und Antworten rund
um die Tanktechnik aufgelistet.

Klicken Sie einfach auf die jeweilige Frage um zur Antwort zu gelangen.



  1. Welche arbeitsschutzrechtliche Einstufung gilt für Heizöl EL?

  2. Welcher Wassergefährdungsklasse ist Heizöl EL zuzuordnen?

  3. Wann ist für eine Heizöltankanlage eine Baugenehmigung erforderlich?

  4. Wo ist die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten grundsätzlich unzulässig?

  5. Ab welcher Lagermenge ist für eine oberirdische Heizöltankanlage ein
      separater Heizöllagerraum erforderlich?


  6. Darf in einem Heizraum mit Feuerstätte Heizöl gelagert werden?

  7. Dürfen Lüftungseinrichtungen in Lagerräumen oder Domschächten münden?

  8. Wie groß müssen Lüftungsleitungen dimensioniert werden?

  9. Müssen Heizöllagertanks mit einem Grenzwertgeber ausgerüstet sein?

10. Welche Vorschriften, Anforderungen und Abstände müssen beim Einbau unterirdischer
      Heizöllagerbehälter beachtet werden?


11. Was ist ein Iso-Test (Isolationsprüfung) und mit welcher Prüfspannung wird dieser durchgeführt?

12. Warum ist eine Einbauüberwachung erforderlich und welche Leistungen sind darin enthalten?

13. Dürfen unterirdische Lagertanks von Fachbetrieben geprüft werden?

14. Welche Prüfungen sind bei unterirdischen Lagertanks erforderlich bzw. vorgeschrieben?

15. Wer hat die Überprüfung zu veranlassen?

16. Muss ein unterirdischer Tank nach einer Stilllegung verfüllt werden?

17. Welche Mindestabstände müssen bei oberirdischen Heizöllagerbehältern aus Stahl eingehalten werden?

18. Ab welcher Behältergröße ist bei einwandigen Tanks ein Auffangraum/Auffangwanne erforderlich?

19. Wie groß müssen Auffangräume/Auffangwannen bemessen sein?


20. Welche baulichen Anforderungen werden an Auffangräume/Auffangwannen gestellt?


21. Welche Abstände sind bei der Aufstellung von Batterietanks einzuhalten?

22. Wie viele Batterietanks gleicher Größe dürfen zu einer Anlage zusammengeschlossen werden?

23. In welche Zonen sind Wasserschutzgebiete eingeteilt?

24. Darf in Wasserschutzgebieten Heizöl gelagert werden?

25. Für was stehen die Abkürzungen.......

26. Welche Anforderungen müssen Domschächte für Erdtanks erfüllen?

27. Ist eine Teilauskleidung bei einem Stahltank zu empfehlen?


28. Ist eine Tankreinigung zu empfehlen und in welchen Intervallen soll diese ausgeführt werden?


29. Wer darf eine Tankreinigung durchführen und wer ist damit zu beauftragen?

30. Wie kann ich die Inhaltsmenge erkennen bzw. feststellen?

31. Wasser im Domschacht? Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

32. Was muss unternommen werden, wenn das Leckanzeigegerät des Tankes auf Alarm geht?

33. Weitere Fragen zum Themenbereich Tankwartung, Tanksanierung, Tankschutz?



     
     
       
     



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1. Welche arbeitsschutzrechtliche Einstufung gilt für Heizöl EL?

Gefahrklasse A III (nicht wasserlöslich, Flammpunkt über 55° C )


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2. Welcher Wassergefährdungsklasse ist Heizöl EL zuzuordnen?

Wassergefährdungsklasse WGK 2


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3. Wann ist für eine Heizöltankanlage eine Baugenehmigung erforderlich?


Die Erfordernis einer Baugenehmigung ist länderspezifisch in
den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt.

z.B. in Baden Württemberg bei einer Lagermenge über 5 m³
in Bayern bei einer Lagermenge über 10 m³


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4. Wo ist die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten grundsätzlich unzulässig?

In Durchgängen und Durchfahrten
In Treppenräumen
In allgemein zugänglichen Fluren
Auf Dächern von Wohnhäusern, Krankenhäusern, Bürohäusern und ähnlichen Gebäuden sowie in deren Dachräumen
In Arbeitsräumen
In Gast- und Schankräumen


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5. Ab welcher Lagermenge ist für eine oberirdische Heizöltankanlage ein separater
    Heizöllagerraum erforderlich?


Über 5.000 Ltr. Lagermenge Der Heizöllagerraum darf nicht anderweitig genutzt werden.


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6. Darf in einem Heizraum mit Feuerstätte Heizöl gelagert werden?

Ja, bis zu einer Lagermenge von 5.000 Ltr. Von der Feuerstätte (Brenner, Kessel, Rauchrohren)
ist ein Abstand von 1m erforderlich, soweit nicht ein Strahlungsschutz vorhanden ist.

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7. Dürfen Lüftungseinrichtungen in Lagerräumen oder Domschächten münden?

Nein, Lüftungseinrichtungen dürfen nicht in geschlossenen Räumen oder Domschächten münden!
Dies gilt nicht für oberirdische Einzelbehälter mit einem Volumen bis 1000 Liter. Bei Anlagen mit Behältern unter Erdgleiche - z.B. unterirdischen Behältern und Behältern in Kellern- muss die Lüftungsleitung mindestens 500 mm über der Füllöffnung und mindestens 500 mm über Erdgleiche münden.


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8. Wie groß müssen Lüftungsleitungen dimensioniert werden?

Die lichte Weite der Lüftungsleitung ist abhängig vom Prüfüberdruck der verwendeten Behälter
Prüfüberdruck Behälter ³ 0,3 bar Þ DN 40 (z.B. Stahlzylindertank, Kunststoff-Batterietanks)
Prüfüberdruck Behälter < 0,3 bar Þ DN 50(z.B. Kellertanks nach DIN 6625)


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9. Müssen Heizöllagertanks mit einem Grenzwertgeber ausgerüstet sein?

Ja, Behälter mit mehr als 1000 Liter Volumen, die aus Straßentankfahrzeugen oder Aufsetztanks befüllt werden, müssen mit einem zugelassenen Grenzwertgeber ausgerüstet sein.
Ausnahme: Oberirdische Einzelbehälter bis 1000 Ltr. Volumen dürfen im Vollschlauchsystem nur mit einem selbsttätig schließenden Zapfventil im freien Auslauf befüllt werden. Ein fester Füllanschluss ist dabei nicht zulässig.


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10. Welche Vorschriften, Anforderungen und Abstände müssen beim
      Einbau unterirdischer Heizöllagerbehälter beachtet werden?


Der Einbau unterirdischer Behälter aus Stahl ist in der Anlage 1 zu TRbF 221 geregelt.
Für unterirdische Behälter aus Kunststoff gelten die in den Bauart-zulassungen/Prüfbescheiden genannten Einbauvorschriften.

Im wesentlichen gilt:

Abstände

§ zur Grundstücksgrenze, Nachbargrundstück mind. 1 m
§ zum Gebäude mind. 1 m
§ zu öffentlichen Versorgungsleitungen mind. 1 m, geringere Abstände sind nur im Einvernehmen mit dem Versorgungsunternehmen zulässig.
§ Behälter untereinander (Stahl) mind. 40 cm
§ Behälter untereinander (Kunststoff) mind. 60 cm

Erdüberdeckung


§ mindestens 30 cm (nicht zu empfehlen wg. Frostgefahr)
§ max. 1 m


Verfüllmaterial

§ Bitumenisolierte Tanks Þ Sand, Korngröße £ 2 mm
§ GFK-isolierte Tanks Þ Kies Körnung 2 - 8 oder 8 - 16
§ Epoxydharz-isolierte Tanks Þ Sand, Korngröße £ 2 mm


Einbaulage

§ Die Tankgrube ist so vorzubereiten, dass der Tank zum Domende hin ein Gefälle von 1% erhält


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11. Was ist ein Iso-Test (Isolationsprüfung) und mit welcher Prüfspannung
       wird dieser durchgeführt?


Die Unversehrtheit des Tanks und der Isolierung muss unmittelbar vor dem Absenken in die Tankgrube
von einem Sachkundigen geprüft und bescheinigt werden. D.h. die Isolierung wird vor dem Einbau einer
Hochspannungsprüfung auf Unversehrtheit und Porenfreiheit unterzogen.


Vorgeschriebene Prüfspannungen:

Behälter mit Bitumenisolierung 14.000 Volt
Behälter mit verstärkter Bitumenisolierung 20.000 Volt
Behälter mit GFK-Isolierung 30.000 Volt
Behälter mit Epoxydharz-Isolierung 14.000 Volt

 

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12. Warum ist eine Einbauüberwachung erforderlich und welche Leistungen sind darin enthalten?

Der Einbau von Tanks darf nur von Fachbetrieben ausgeführt werden.
Verfügt der Besteller/Betreiber nicht über die Fachbetriebseigenschaft oder über sachkundiges Personal, können diese Leistungen gegen Bezahlung beim Hersteller bestellt werden.

Die Einbauüberwachung (EÜ) beinhaltet beim Stahlzylindertank:

Bereitstellen eines Werksachkundigen an der Baustelle
Kontrolle der Baugrube und des Verfüllmaterials
Überprüfung der Außenisolierung (Isolationstest, mit 14.000 Volt Hochspannung - Auflaminieren einer Schutzkappe über die Kranöse
Überwachung des Tankeinbaus und der ordnungsgemäßen Verfüllung der Grube bis 30 cm über den Tankscheitel
Ausstellen einer Isolationsbescheinigung und einer Einbaubescheinigung gemäß TRbF 121/221



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13. Dürfen unterirdische Lagertanks von Fachbetrieben geprüft werden?

Nein, die Prüfung darf nur von Sachverständigen ausgeführt werden.


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14. Welche Prüfungen sind bei unterirdischen Lagertanks erforderlich bzw. vorgeschrieben?

Prüfung vor Inbetriebnahme oder nach einer wesentlichen Änderung
Wiederkehrende Prüfung alle 5 Jahre, in Wasserschutzgebieten alle 2 ½ Jahre
Vor der Wiederinbetriebnahme einer länger als ein Jahr stillgelegten Anlage
Wenn die Anlage stillgelegt wird


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15. Wer hat die Überprüfung zu veranlassen?

Der Betreiber hat nach Maßgabe des Landesrechts Anlagen durch zugelassene Sachverständige auf
den ordnungsgemäßen Zustand überprüfen zu lassen. (§ 19 i WHG-Pflichten des Betreibers)


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16. Muss ein unterirdischer Tank nach einer Stilllegung verfüllt werden?

Dies richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und den statischen Erfordernissen, insbesondere
dann, wenn der Tank unterhalb eines befahrbaren Bereiches eingebaut ist.
Bei gewerblichen Anlagen ist eine Verfüllung grundsätzlich erforderlich.


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17. Welche Mindestabstände müssen bei oberirdischen Heizöllagerbehältern
      aus Stahl eingehalten werden?


Aufstellung in Räumen

Wandabstand allseitig 40 cm
Bodenabstand 10 cm
Deckenabstand 60 cm (b. Dom DN 500)
Deckenabstand 50 cm (b. Dom DN 600)

Aufstellung in Freien

Die Bedingungen richten sich jeweils nach den örtlichen Gegebenheiten. Generelle Aussagen können daher nicht gemacht werden, da besonders Auflagen des Brandschutzes, des Wasser- und Baurechts zu beachten sind. Þ Bitte reichen Sie deshalb eine Voranfrage bei der zuständigen Genehmigungsbehörde ein.


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18. Ab welcher Behältergröße ist bei einwandigen Tanks ein
      Auffangraum/Auffangwanne erforderlich?


Für Behälter ab 450 Ltr. Gesamtvolumen


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19. Wie groß müssen Auffangräume/Auffangwannen bemessen sein?

Im allgemeinen muss das Volumen dem Rauminhalt der darin aufgestellten Anlage entsprechen.
Dies gilt generell in Wasserschutzgebieten und bei Tanks, die kommunizierend (flüssigkeitsausgleichend)
mit einander verbunden sind.

Bei nicht kommunizierenden Tanks (z.B. durch Fußventil getrennt) genügt außerhalb von
Wasserschutzgebieten das Volumen des größten Tanks.


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20. Welche baulichen Anforderungen werden an Auffangräume/Auffangwannen gestellt?

Aus nichtbrennbaren Baustoffen
Abläufe nicht zulässig
Öffnungen und Durchlässe für Rohrleitungen unzulässig
Bewegungsfugen unzulässig
Dreifache ölbeständige Beschichtung in unterschiedlichen Farben
Beschichtungsstoffe mit Zulassung
Innenliegende Kanten mit Hohlkehle
Statischer Nachweis für Aufmauerung erforderlich Bei einer Mauer von 1 m Höhe und 24 cm Wanddicke kann davon ausgegangen werden, dass diese ausreichend stabil ist.


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21. Welche Abstände sind bei der Aufstellung von Batterietanks einzuhalten?

Wandabstand 40 cm an zwei aneinander grenzenden zugänglichen Seiten 5 cm an den weiteren Seiten und untereinander
Bodenabstand - nicht erforderlich
Deckenabstand Bei einreihiger Aufstellung ca. 25 cm (Montagefreiheit) Bei mehrreihiger Aufstellung 60 cm erforderlich


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22. Wie viele Batterietanks gleicher Größe dürfen zu einer Anlage
       zusammengeschlossen werden?


Reihenaufstellung max. 5 Behälter
Blockaufstellung max. 25 Behälter


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23. In welche Zonen sind Wasserschutzgebiete eingeteilt?

Zone I = Fassungsbereich
Zone II = engere Schutzzone
Zone III = weitere Schutzzone (evtl. unterteilt in Zone IIIA und II B)
Hinweis! Zone III B gilt nicht als Schutzgebiet im Sinne der VAwS


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24. Darf in Wasserschutzgebieten Heizöl gelagert werden?

Im Fassungsbereich und in der engeren Zone von Schutzgebieten sind unterirdische Anlagen grundsätzlich unzulässig. Für oberirdische Anlagen können nach Landesrecht Ausnahmen möglich sein
In der weiteren Zone von Schutzgebieten sind oberirdische Anlagen bis 100 m³ zulässig und unterirdische Anlagen bis 10 m³


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25. Für was stehen die Abkürzungen ...

AbfG
Abfallgesetz

BAM

Bundesamt für Materialforschung und -Prüfung

BimSchG

Bundesimmissionsschutzgesetz

ChemG

Chemiekaliengesetz

DIBt

Deutsches Institut für Bautechnik

DIN

Deutsches Institut für Normung e.V.

EN

Europa Norm

FeuV

Verordnung über Feuerungsanlagen und Heizräume

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung

HBV-Anlagen

Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffe

LAU-Anlagen

Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen
wassergefährdender Stoffe
LBO
Landesbauordnung

PTB

Physikalisch-Technische Bundesanstalt

RAL

(Reichs-) Ausschuss für Lieferbedingungen und
Gütesicherung

TRbF

Technische Regeln brennbare Flüssigkeiten

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

VAwS

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit
wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe

VbF

Verordnung über Anlagen zur Lagerung, Abfüllung und Beförderung brennbarer Flüssigkeiten

WGK

Wassergefährdungsklasse

WHG

Wasserhaushaltsgesetz


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26. Welche Anforderungen müssen Domschächte für Erdtanks erfüllen?

Sie müssen flüssigkeitsdicht und beständig sein. Diese Anforderungen werden durch aufgeschweißte Domschächte nach DIN 6626 und Domschachtkragen nach DIN 6627 erfüllt.
Geringe Verlustmengen müssen erkannt und beseitigt werden können.
1 m lichte Weiter (mind. 20 cm größer als Domdeckel)
Abdeckungen müssen unfallsicher sein, (im Verkehrsbereich Prüflast mind. 100 kN) und das Eindringen von Oberflächenwasser (Niederschlag) verhindern.


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27. Ist eine Teilauskleidung bei einem Stahltank zu empfehlen?

Ja, die Behältersohle des Stahltanks ist der gefährdeste Bereich auf dem sich im Laufe der Betriebszeit
Schlamm und Kondenswasser ablagern und zu Korrosionen führen kann. Eine Beschichtung der
Behältersohle (Teilauskleidung) dient der Werterhaltung und verlängert die Lebensdauer erheblich.


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28. Ist eine Tankreinigung zu empfehlen und in welchen Intervallen soll diese ausgeführt werden?

Ja, im Laufe der Zeit setzt eine gewisse Sedimentbildung bestehend aus Schlamm, Kondenswasser etc.
auf der Behältersohle ein, die zu Korrosionen oder Störungen der Anlage (Filterverstopfung) führen kann.
Als Empfehlung für eine Tankreinigung kann ein Zeitraum von 7 - 10 Jahren angesetzt werden.


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29. Wer darf eine Tankreinigung durchführen und wer ist damit zu beauftragen?

Nur Fachbetriebe nach § 19 l WHG, die eine spezielle Fachbetriebszulassung für Tankreinigung
und Tankschutz besitzen.


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30. Wie kann ich die Inhaltsmenge erkennen bzw. feststellen?

Es gibt unterschiedliche Meßsysteme, die individuell nach Einsatzzweck, Handhabung und
Bedienerfreundlichkeit ausgewählt werden können.

Peilstab mit cm Skala und Peiltabelle
Mechanische Inhaltsanzeiger (Fadenschwimmer)
Pneumatische Inhaltsanzeiger
Elektro-pneumatische Inhaltsanzeiger
Elektronisch-Kapazitive-Inhaltsanzeiger

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse, Tel. 07157-562-200.


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31. Wasser im Domschacht? Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Dieser Umstand kann auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Für die
Schadensfeststellung, Ursachenbehebung und Auswahl der möglichen Sanierungsmaßnahmen
ist eine Baustellenbesichtigung unabdingbar.

Mögliche Ursachen können sein:

Undichte Schacht-/Rohrdurchführungen
Undichte oder falsch gewählte Schachtabdeckungen
Verschmutzte und defekte Dichtungen
Schwitzwasser
Schadhafte Domschachtwände

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung - wir beraten Sie gerne auch im Hinblick auf die
Möglichkeit der Verwendung von "Sanierungsdomschächten".


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32. Was muss unternommen werden, wenn das Leckanzeigegerät des Tankes auf Alarm geht?

Es besteht kein Grund zur Panik, da die Doppelwandigkeit der Tanks ausreichenden Schutz vor einer möglichen Leckage bietet.
Schalten Sie den Alarmton (verplombter Schalter) am Leckanzeigegerät aus und benachrichtigen Sie unverzüglich uns oder Ihren Fachbetrieb vor Ort.
Sollte das Gerät am Wochenende oder an einem Feiertag auf Alarm gehen genügt es, wenn Sie am nächsten Arbeitstag bei uns anrufen.



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33. Weitere Fragen zum Themenbereich Tankwartung, Tanksanierung, Tankschutz?

Dann rufen Sie uns einfach an, Tel. 07157-562-200.

Wir beraten Sie kompetent, umfassend und individuell


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